Have any questions?
+44 1234 567 890
Achtung: Wir müssen durch!
Falsch parkende Fahrzeuge behindern Rettungskräfte, ÖPNV und die Arbeit der Müllabfuhr
Tag für Tag sorgen die Entsorgungsteams der Stadtentsorgung Rostock GmbH und der SR Service GmbH dafür, dass Abfallbehälter zuverlässig geleert sowie Sperrmüll und Elektroschrott termingerecht abgeholt werden. Damit diese Aufgaben reibungslos erfüllt werden können, sind Müllfahrzeuge und Kehrmaschinen auf ausreichend Platz und freie Zufahrten angewiesen.
Im Rostocker Stadtgebiet kommt es jedoch immer wieder vor, dass Fahrzeuge falsch oder ordnungswidrig abgestellt werden. Zugeparkte Abfallbehälterstellplätze, blockierte Engstellen oder zugestellte Wendeanlagen erschweren die Arbeit der Entsorgungsteams erheblich. Für die Fahrzeuge der SR ist ein Durchkommen dann nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. In solchen Fällen kann die Müllentsorgung nicht wie vorgesehen durchgeführt werden.
Was auf den ersten Blick wie ein „Alltagsärgernis“ erscheinen mag, kann jedoch deutlich größere Auswirkungen haben. „Falsch parkende Fahrzeuge behindern nicht nur die Müllabfuhr, sondern im Ernstfall auch Rettungs- und Einsatzkräfte“, unterstreicht Dr. Chris von Wrycz Rekowski, Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung. Weiter betont er: „Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst sind auf freie Zufahrten angewiesen, denn hier zählt jede Minute. Blockierte Straßen, Kurven oder Feuerwehrzufahrten können im schlimmsten Fall dazu führen, dass Hilfe verzögert eintrifft und Personen zu Schaden kommen. Deshalb unsere klare Botschaft: Achtung, wir müssen durch!“
Auch der öffentliche Personennahverkehr ist regelmäßig von falsch parkenden Fahrzeugen betroffen. Die Busse der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) sind 2,55 Meter breit und bis zu 20 Meter lang. Gerade in engen Straßen und im Kurvenbereich benötigen sie daher ausreichend Platz, um sicher und pünktlich unterwegs zu sein.
Werden Busse an der Weiterfahrt gehindert, hat das unmittelbare Auswirkungen auf viele Verkehrsteilnehmende: Nachfolgende Busse müssen umgeleitet werden, Haltestellen können nicht angefahren werden, Verspätungen entstehen und Fahrgäste verpassen Anschlüsse. Auch der übrige Verkehr gerät ins Stocken.
Die RSAG bittet daher alle Verkehrsteilnehmenden, die Markierungen ausgewiesener Parkflächen einzuhalten, Kurvenbereiche ausreichend freizuhalten, Außenspiegel bei Bedarf einzuklappen und ausgeschilderte Halteverbote zu beachten. Umsichtiges Parken trägt entscheidend dazu bei, dass Busse zuverlässig verkehren können.
Die SR Unternehmensgruppe appelliert gemeinsam mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock an die Bürgerinnen und Bürger. Geschäftsführer Henning Möbius betont: „Damit die Abfallentsorgung zuverlässig erfolgen kann und Einsatzkräfte jederzeit handlungsfähig bleiben, bitten wir eindringlich um Ihre Unterstützung. Gegenseitige Rücksichtnahme und das Einhalten weniger Regeln tragen dazu bei, den Alltag für alle Beteiligten unkomplizierter, stressfreier und vor allem sicherer zu gestalten“.
Aus diesem Grund verstärkt die SR die Kommunikation zum Thema „Verparkung“ erneut und leistet gezielt Aufklärungsarbeit. Die Sensibilisierung erfolgt unter anderem über einen Informationsflyer, über Beiträge auf unseren Social-Media-Kanälen sowie durch eine City-Light-Plakatkampagne im Stadtgebiet.
Im Mittelpunkt stehen dabei Hinweise für ein reibungsloses Durchkommen. Dazu gehört Park- und Halteverbote einzuhalten, Abfallbehälterstellplätze sowie deren Zuwegungen nicht zuzuparken sowie Zufahrten, Engstellen und Wendeanlagen freizuhalten. Ebenso wichtig ist es, Rettungswege und Feuerwehrzufahrten nicht durch falsch parkende Pkw zu behindern.
Darüber hinaus ist es besonders für größere Fahrzeuge wie Entsorgungsfahrzeuge oder Busse im öffentlichen Personennahverkehr wichtig, dass parkende Fahrzeuge auf Straßen ausreichend Raum zum Durchfahren lassen. Auch wenn Fahrzeuge am Straßenrand parken, muss die Fahrbahn eine Mindestbreite von 3,55 Metern aufweisen, damit größere Fahrzeuge passieren können. Auch an engen und unübersichtlichen Straßenabschnitten gilt laut Straßenverkehrsordnung ein Halteverbot – selbst dann, wenn dort keine zusätzliche Beschilderung vorhanden ist.
Engstellen entstehen jedoch nicht nur durch parkende Fahrzeuge. Auch hineinragende Äste und Zweige oder Schnee auf der Fahrbahn können die Durchfahrt erschweren. Deshalb werden Anliegerinnen und Anlieger gebeten, an einen ordnungsgemäßen Baum- und Heckenschnitt sowie an den Winterdienst zu denken.
Mit der Kampagne sollen alle Rostockerinnen und Rostocker dafür sensibilisiert werden, gemeinsam für freie Wege und sichere Zufahrten zu sorgen. So wird nicht nur eine zuverlässige Abfallentsorgung und eine funktionierende Straßenreinigung ermöglicht, sondern zugleich die notwendigen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Rettungs- sowie Einsatzkräfte im Ernstfall schnell und sicher helfen und Busse Ihre Fahrpläne einhalten können. Freie Straßen und Zufahrten erhöhen die Sicherheit für alle Beteiligten und leisten einen wichtigen Beitrag, für einen reibungslosen Alltag sowie ein
#sauberesRostock