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WG MARIENEHE - GESTERN & HEUTE

Die Wohnungsgenossenschaft Marienehe eG kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Am 11. Mai 1954 wurde die Arbeiterwohnungsgenossenschaft (AWG) Fischkombinat gegründet. Der erste Wohnblock mit 24 Wohnungen in der Schulze-Boysen-Straße 4-6 ließ nicht lange auf sich warten und wurde 1956 fertiggestellt. Die zum Aufbau der Großbetriebe dringend notwendigen Wohnungen entstanden Stück für Stück. Damit konnte die Fischwirtschaft der DDR ihren Beschäftigten endlich eine Alternative zum staatlichen Wohnungsbau bieten.

Mit der Wende ergaben sich für die Wohnungsgenossenschaft viele neue Herausforderungen. Was wird aus der Genossenschaft, ist ihr Fortbestehen gesichert? Unter diesem Aspekt wurden schon Anfang 1990 keine neuen Mitglieder mehr aufgenommen. Die staatliche Stützung wurde zwar fortgesetzt, jedoch reichte sie nicht mehr aus, die Bewirtschaftung des Bestandes zu gewährleisten. Grund dafür waren die in die Höhe schnellenden Preise bei gleichbleibend niedrigen Mieten. Plötzlich hatte die Wohnungsgenossenschaft mit hohen Verbindlichkeiten zu kämpfen. Regelungen des Gesetzgebers halfen den Wohnungsunternehmen, sich Schritt für Schritt den neuen wirtschaftlichen und rechtlichen Anforderungen anzupassen und marktfähig zu bleiben.

Am 25.09.1990 beschloss die Delegiertenversammlung der Genossenschaft die Neufassung der Satzung entsprechend dem deutschen Genossenschaftsgesetz von 1889. Gleichzeitig wurde die Umbenennung in "Wohnungsgenossenschaft Marienehe e.G." bestätigt.

Die Außen- und Innensanierung der Mehrfamilienhäuser prägte die 90er Jahre. Strangsanierungen, Fassadensanierungen, Wohnungszuschnittsänderungen und weitere komplexe Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen standen auf der Tagesordnung.

Die Grundsteinlegung für ein Wohnhaus mit 14 Wohnungen im Krischanweg 22 läutete bereits im Jahr 1999 eine neue Phase in der Entwicklung der Genossenschaft ein. Das Haus im Krischanweg war nur der Anfang. Bis 2004 entstanden im gleichen Stadtteil (Alt-Reutershagen) insgesamt 101 Wohnungen durch den Bau von 10 weiteren modernen Stadtvillen. Drei zusätzliche Wohnhäuser mit 54 Wohneinheiten konnten 2007 von den Mitgliedern bezogen werden.

Insgesamt hat sich die Genossenschaft zu einem zeitgemäßen, modernen Wohnungsunternehmen entwickelt und kann heute einen Bestand von 2.978 Wohnungen aufweisen. Von anfänglich 25 Mitgliedern im Jahr 1954 entwickelte sich der Mitgliederbestand bis heute auf 3.230 (2014).

2014 erfolgte der erste Spatenstich für unser neues Wohngebiet in der Hafen City Rostock. Hier entstehen, neben unserer eigenen Geschäftsstelle, 120 genossenschaftliche Wohnungen mit Warnowblick.

Zufriedene Mitglieder und die niedrige Leerstandsbilanz zeigen, dass wir mit unseren sozialverträglichen Mieten, dem hohen Modernisierungsstand und dem umfangreichen Serviceangebot auf dem richtigen Weg sind.

Am 01.06.2015 hat die WG Marienehe außerdem ihr erstes eigenes Geschäftshaus in der Hellingstraße 10 in der Hafen City Rostock bezogen.

Möchten Sie mehr über die Geschichte der Genossenschaft erfahren, stöbern Sie gern in unserer Chronik nach.

Mitglieder bei den Aufbaustunden
WBS 70
Schulze-Boysen-Straße
Goerdeler Straße
Lastadie - Nördliche Altstadt
Nachrüstung von Balkonen - Lastadie
Spatenstich Hafen City 2014
Die Zukunft der WG - Werftkristalle ©Stratic